Wer kennt die reizende Werbung mit netten Damen und lockenden Angeboten nicht? Das Usenet – oder besser gesagt UseNeXt. Auch wenn der Name bereits in der Wortschöpfung etwas abschreckend wirkt, habe ich mich ein wenig mit dem Usenet beschäftigt. Zuerst einmal: Usenet != UseNext, d. h., das Usenet ist ein Netzwerk, welches einen eigenen Zweig neben dem WWW darstellt und hat in erster Linie nichts mit dem Anbieter, welchen Zugriff auf Binary – Groups gewährt, zu tun. Das Usenet ist eine dezentrale Diskussionsplattform, welche aus einem Verbund vieler Newsserver besteht, welche immer Daten (Peering – Verfahren) austauschen. Doch bevor überhaupt der Datenaustausch zustande kam, muss man sich das Usenet als ein Verbund von ungefähr 300.000 Foren vorstellen, welche sich mit allen Themenbereichen beschäftigen. Eine Art Mailingliste. Durch die dezentrale Struktur ist eine Zensur, wie in einem normalen Webforum, nicht möglich, denn die Daten werden über mehrere Newsserver gespiegelt und die Kontrolle geht verloren.
Der Spiegel hat einen treffenden Satz dazu formuliert: “Das Usenet ist der wohl krasseste, “freieste”, anarchischste, verdorbenste, witzigste und problematischste Teil des Internet.” (Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/vertiefung-was-ist-das-eigentlich-das-usenet-a-159635.html, 16.08.2012, 15:20 Uhr). Genau das trifft zu, denn wenn man einmal angefangen hat, zu lesen trifft man auf immer weitere Foren und wird weiter in den Ban gezogen.
Nun, dieses Potenzial haben sich kluge Köpfe zu Nutzen gemacht und dachte sich, dass man darüber auch Dateien tauschen kann. Es gibt im Internet eine Vielzahl von Angeboten, welche einen Zugang zu diesem Netz gewähren und dem User erlauben Dateien aus den sogenannten Binary – Groups herunterzuladen.
Wie funktioniert es?
(Quelle: http://www.usenetprovidervergleich.com/usenetimages/usenet-technik.gif, 16.08.12, 15:39 Uhr)
Im Internet finden sich viele Websites, welche sich mit dem Providervergleich auseinandersetzen. Die Qualität unterteilt sich in mehrere Merkmale:
- Connections/IP (umso mehr Connections, desto stabiler die Verbindung)
- Client (ja/nein) (falls der Anbieter keinen Client hat, müssen die Dateien anhand von Headernamen oder NZB’s im WWW gesucht werden)
- SSL (Ist die Verbindung verschlüsselt?)
- Vorhaltezeit (wie lange bleiben die Daten auf dem vom Anbieter unterstützen Server erhalten?)
- Zahlungsmethoden (kann ich anonym bezahlen?)
- Standort (der Firmensitz ist aufgrund des Loggings ausschlaggebend)
- Angebote (Flatrate oder Blockaccount)
- Daten (welche Daten werden von mir erhoben?)
Wenn der Anbieter einen Client bereitstellt, ist die Suche nach Dateien natürlich weit aus einfacher und es muss nicht der Umweg über Foren/Suchmaschinen gegangen werden, aber dafür liegen die Anbieter ohne Client meist preislich in einem besseren Feld.
Gewinnspiel
Schaut doch einfach mal selbst ins Usenet! Diese Chance möchte ich euch schenken und deshalb verlose ich 3 Testzugänge für UseNext. Diese laufen 14 Tage und müssen nicht gekündigt werden.
Schreibt in die Kommentare doch einfach eure Meinung über das Usenet! Warum wollt ihr es testen?
Einsendeschluss: 16.09.12 – Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
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Habe schon viel über das Usenet gehört und würde es gerne mal selbst testen.
Klingt auf jeden Fall interessant! Toller Artikel, würde das Usenet gerne mal testen.
würde es gerne mal testen