Wie jedes Jahr findet auch in diesem Jahr das islamische Opferfest statt. Viele werden sich vielleicht fragen, was das überhaupt ist. Das islamische Opferfest ist das größte Fest der Muslime. Gefeiert wird es, wenn die jährlich islamische Pilgerfahrt ihren Höhepunkt erreicht. Es wird beim Fest an den Propheten Ibrahim gedacht, der bei einer göttlichen Prüfung bewies, wie groß sein Vertrauen in Gott ist. Bei dieser göttlichen Prüfung sollte der Prophet Ibrahim seinen Sohn Ismael opfern. Doch bevor er dies fest entschlossen tat, bekam er die Botschaft von Gott, dass er die Prüfung bestanden hat.
Aus diesem Grund werden am Tag des islamischen Opferfestes Tiere geopfert. Dabei wird das Fleisch folgendermaßen aufgeteilt. Ein Drittel des Fleisches behält der Opfernde selbst, ein Drittel bekommen Verwandte und Freunde und das letzte Drittel bekommen Bedürftige und Arme.
Das Opferfest wird vier Tage lang gefeiert. Dabei freuen sich auch in Deutschland lebende Muslime sehr, wenn Freunde ihnen zu diesem Fest gratulieren (vergleichbar mit Weihnachten).
Im Bild oben ist das Kontrollzentrum von Mekka zu sehen. Von hier aus wird auf die Sicherheit der Pilgernden geachtet und bei Notwendigkeit Instruktionen an die vor Ort positionierten Sicherheitsleute gegeben. Der Einsatz von IT darf eben nirgendwo fehlen.
