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Lensbaby die 2. – Composertest

Lensbaby die 2.

Composertest

 

Angeregt durch meinen letzten Lensybaby Artikel[1] hat mein Vater den Schritt gewagt und sich ein Lenybaby Composer Objektiv gekauft.

Für 215€ erwarb er das Familienobjektiv bei PIXmania[2] und ich teile jetzt meine Erfahrungen mit euch.

Im Lieferumfang sind Objektiv, Blendenset und eine ziemlich niedliche Karte mit der Aufschrift „Mama? Congratulations, it´s a Lensbaby!“ auf deren Rückseite sich eine Schnellstarteranleitung verbirgt.

Nicht nur der Sinn für Humor der Hersteller sorgte für kollektive Begesiterung.

Beim ersten Ausprobieren mit der Nikon D7000 [3] meines Vaters haben wir einige wirklich schöne Bilder geschossen, bei meiner D70[4] war es schon etwas schwieriger.

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Während bei der D7000 in jedem Modus fotografiert werden kann, solange dort keine feste Blende eingestellt ist, klappt das bei der D70 nur im manuellen Modus. An sich kein Problem, wenn man es erst einmal weiß.

Als ich mich dann das nächste Mal mit dem Objektiv beschäftigte blieb es dabei: wahnsinnig spannende Bilder, allerdings ist das Fotografieren damit doch etwa „anders“.

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Zunächst zur Handhabung.

Wichtig beim Benutzen des Lensbabys sind primär die beiden Ringe, die vorne und hinten am Objektiv zu finden sind.

Mit dem vorderen, breiten Focus Collar stellt man manuell scharf, wohingegen der hintere Locking Ring dazu gebraucht wird, das Objektiv in seiner Position zu halten. Denn da der Balgen (der bewegliche Körper) des Lensbabys absolut beweglich ist (damit man durch Tilt-Shift Bewegungen den gewünschten Unschärfeeffekt herbeiführen kann), bleibt er nicht in einer Form.

Wenn man also nicht die ganze Zeit, nachdem man sich für ein Unschärfe-Focus-Verhältnis entschieden hat, das Objektiv festhalten will, so sollte man den Locking Ring drehen. Dieser blockiert die Bewegungsfähigkeit des Balgens.

Wichtig ist zudem die korrekte Auswahl der Lochscheiben.

Diese ersetzen die Blende und müssen manuell gewählt und den Lichtverhältnissen angepasst werden.

Es stehen hierbei sieben Stück zu Auswahl und nach einigem Hin- und Herprobieren habe ich einigermaßen raus gehabt, wann ich wechseln musste. Der Wechsel wird mithilfe eines kleinen Magneten an einem Stab vollzogen, welcher einem dabei behilflich ist die Scheiben einzusetzen und wieder herauszunehmen.

Interessant für Nikon-Nutzer ist außerdem der Diopter. Der Diopter ist eine Einstellung der Kamera, die dafür sorgt, dass der Sucher dem entspricht, was das Auge sieht.

Eine Anschauliche Erklärung, wie man den Diopter umstellt und warum es bei Lensbabys besonders wichtig ist findet man auf der Lensbaby Homepage[5].

Fazit: Nach ein wenig Umstellung, weil die Anwendung nun eben doch anders ist, als bei herkömmlichen Objektiven klappt das Fotografieren einwandfrei und auch der Spaßfaktor ist ziemlich hoch. Keine zwei Bilder vom selben Motiv gleichen einander und der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Absolut empfehlenswert!

 

 


[1] http://mbitme.de/lensbaby-unscharfer-als-die-realitat/

[2] http://www.pixmania.de/de/de/10330740/art/lensbaby/objektiv-composer-pro-mit.html

[3] http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d7000

[4] http://www.digitalkamera.de/Kamera/Nikon/D70s.aspx

[5] http://www.lensbaby.com/diopter.php

 

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