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Wuala – Eine interessante Alternative zu Dropbox

Vor einiger Zeit brach in der Netz-Welt der große Wetterumschwung an. Plötzlich gab es überall Wolken am Internet-Himmel, wo alle ihre Daten bequem hochladen, mit Freunden teilen und auf allen ihren Geräten synchron halten konnten. Und der Himmel verdunkelte sich immer weiter, besonders heraus stach eine große Wolke mit dem Namen Dropbox. Neben der riesigen Dropbox-Wolke gerieten andere etwas kleinere Wolken in Vergessenheit. Eine davon kommt von der Schweizer Firma LaCie und hört auf den interessanten Namen Wuala.

Wuala unterscheidet sich in verschiedenen Aspekten von Dropbox:

  • Ein kostenloser Wuala-Account hat 5GB Speicherplatz in der Wolke, ein kostenloser Dropbox-Account nur 2 GB
  • Wuala verschlüsselt die Daten eines Nutzers auf seinem eigenen Rechner mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung, das heißt das Passwort eines Benutzers ist Wuala nicht bekannt und somit kann z.B. ein Wuala-Mitarbeiter nicht einfach die Daten eines Nutzers einsehen. Bei Dropbox werden die Daten erst auf den firmeneigenen Servern verschlüsselt, so dass sie jederzeit ein Dropbox-Mitarbeiter einsehen kann.
  • Die Wuala-Server stehen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, also alle in Europa, während die Dropbox-Server hauptsächlich in den USA stehen. Somit gelten für Daten auf Wuala-Servern europäische Datenschutz-Gesetze.
  • Bei Dropbox kosten 100GB zusätzlicher Speicherplatz 100$, bei Wuala 100€ (anzumerken ist aber, dass im Internet jede Mange Rabatt-Gutscheine für Wuala herumschwirren)
  • Bei Dropbox liegen alle Dateien in einem “Dropbox-Ordner”, Wuala kann beliebige lokale Ordner mit Wuala-Ordnern synchronisieren

Aber zwischen Dropbox und Wuala bestehen auch Ähnlichkeiten:

  • Beide bieten die typischen Cloud-Funktionen (Sync von Ordnern, Freigabe von Dateien und Ordnern per Link oder an Freunde im selben Cloud-Netzwerk)
  • Bei beiden Services lässt sich der Speicherplatz durch das Einladen von Freunden vergrößern
  • Für beide Clouds gibt es Anwendungen für die verschiedensten Betriebssysteme (Linux, Windows, MacOS, Android und iOS, Dropbox bietet zusätzlich noch Apps für Blackberrys und das Kindle Fire von Amazon)
  • Bei beiden Anbietern gibt es wenn man per Link freigegebene Foto-Ordner aufruft eine hübsche Bildergalerie
  • Dropbox schenkt Nutzern für das Hochladen von Fotos in kleinen Mengen Speicherplatz

Fazit:

Für mich ist Wuala eine echte Alternative zu Dropbox. Der Schweizer Service ist sicherer und bietet fast die selbe Vielfalt an Client-Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen.

Eins sollte man allerdings nicht vergessen: Weil deine Daten bei Wuala auf der Client-Seite verschlüsselt werden gibt es keine Passwort-Zurücksetzen-Funktion, wenn man sein Passwort vergisst kann man lediglich einen bei der Account-Erstellung festgelegten Hinweis per E-Mail bekommen.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Dann schau doch mal auf meinem Blog vorbei! :-)

[Quellen: Bild: http://www.wuala.com/img/how-it-works.png]

3 Kommentare

  1. Pingback: Gastartikel bei mbITme | linux4evers Blog

  2. avatar

    Vielleicht sollte man noch erwähnen, wenn man Dateien oder Ordner mit anderen teilt, gibt es dann _keine_ Verschlüsselung mehr!

    Auf jeden Fall ist aber Wuala in meinen Augen die besser Wahl. ;-)

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